{"id":19,"date":"2018-12-02T19:25:21","date_gmt":"2018-12-02T19:25:21","guid":{"rendered":"http:\/\/lieblingsromane-trier.de\/?page_id=19"},"modified":"2022-01-05T22:33:46","modified_gmt":"2022-01-05T21:33:46","slug":"testseite-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lieblingsromane-trier.de\/?page_id=19","title":{"rendered":"Kriegslicht"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:23% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"632\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lieblingsromane-trier.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_5333-2-1-632x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-275 size-full\" srcset=\"https:\/\/lieblingsromane-trier.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_5333-2-1-632x1024.jpg 632w, https:\/\/lieblingsromane-trier.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_5333-2-1-185x300.jpg 185w, https:\/\/lieblingsromane-trier.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_5333-2-1-768x1244.jpg 768w, https:\/\/lieblingsromane-trier.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_5333-2-1-1140x1847.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p style=\"font-size:14px\">Es ist 1945, England erholt sich von schweren Kriegsjahren, als der vierzehnj\u00e4hrige Nathaniel zusammen mit seiner \u00e4lteren Schwester Rachel von den Eltern in London zur\u00fcckgelassen wird, in der Obhut einer mysteri\u00f6sen Figur namens \u201cDer Falter\u201d. Die Kinder vermuten, dass er ein Schmuggler und Ganove ist, ihr Misstrauen schwindet jedoch, als sie seine exzentrischen Freunde kennen lernen, die sich f\u00fcrsorglich um sie k\u00fcmmern. Doch wer sind diese Menschen wirklich? Und was hat es zu bedeuten, dass die Mutter der beiden nach langem Schweigen ohne den Vater zur\u00fcckkehrt? \u201cMeine S\u00fcnden sind vielf\u00e4ltig\u201d, sagt sie, mehr gibt sie nicht preis. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter, nachdem die Mutter ermordet worden ist, beginnt Nathaniel anhand von Fakten, Fragmenten und Hypothesen all das aufzusp\u00fcren, was er in jener Zeit nicht verstehen konnte. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201cEin K\u00fcnstler schafft die subtilsten Textgewebe: Michael Ondaatjes neuer Roman \u201eKriegslicht\u201c bietet all das, was diesen Autor so faszinierend macht.\u201d<\/p><cite>Tobias D\u00f6ring,&nbsp;<em>FAZ<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201cDer kanadische Erfolgsautor<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/michael-ondaatje\">&nbsp;Michael Ondaatje<\/a>&nbsp;hat sich mit Akribie in eine kurze, ratlose Periode der britischen Geschichte hineinrecherchiert. Die Rede ist von den Jahren unmittelbar nach Kriegsende, einer Zeit, die in der Geschichtsschreibung kaum vorkommt, weil ihre unheroischen Ereignisse dem sp\u00e4teren Selbstbild der Briten widersprechen. [&#8230;] Das Buch spielt mit Wissensl\u00fccken und Verunsicherungen, es ruft ein Grundgef\u00fchl der Verst\u00f6rung auf, denn sein Held ist zwar wach und gescheit, aber er durchschaut die Dinge nicht, jedenfalls nicht ganz \u2013 und so zieht Ondaatje den neugierigen Leser mit, so geschickt, wie es sonst nur John le Carr\u00e9 einf\u00e4delt.\u201d<\/p><cite>Thomas E. Schmidt,&nbsp;<em>Die ZEIT online<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:33px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Michael Ondaatje<\/h3>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\">\n\nDer preisgekr\u00f6nte kanadische Schriftsteller und Dichter Michael Ondaatje (*12. September 1943), selbst von multikultureller Herkunft (er hat niederl\u00e4ndisch-tamilische und singhalesische Wurzeln), l\u00e4sst genau diese Mischung auch in seine Werke einflie\u00dfen. So sind seine Arbeiten, unter anderem auch sein neustes Werk \u201eKriegslicht\u201c, thematisch gepr\u00e4gt von Erinnerungsarbeit, der Aufarbeitung problematischer Beziehungen, Momenten der Entfremdung sowie der st\u00e4ndigen Suche nach der eigenen Identit\u00e4t. Sprachlich zeigen sich diese Momente besonders in seiner bild- und metaphernreichen Ausdrucksweise als auch in seiner speziellen fragmentarischen Struktur.\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist 1945, England erholt sich von schweren Kriegsjahren, als der vierzehnj\u00e4hrige Nathaniel zusammen mit seiner \u00e4lteren Schwester Rachel von den Eltern in London zur\u00fcckgelassen wird, in der Obhut einer mysteri\u00f6sen Figur namens \u201cDer Falter\u201d. Die Kinder vermuten, dass er ein Schmuggler und Ganove ist, ihr Misstrauen schwindet jedoch, als sie seine exzentrischen Freunde kennen lernen, die sich f\u00fcrsorglich um sie k\u00fcmmern. Doch wer sind diese Menschen wirklich? Und was hat es zu bedeuten, dass die Mutter der beiden nach langem Schweigen ohne den Vater zur\u00fcckkehrt? \u201cMeine S\u00fcnden sind vielf\u00e4ltig\u201d, sagt sie, mehr gibt sie nicht preis. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter, nachdem die Mutter ermordet worden ist, beginnt Nathaniel anhand von Fakten, Fragmenten und Hypothesen all das aufzusp\u00fcren, was er in jener Zeit nicht verstehen konnte. \u201cEin K\u00fcnstler schafft die subtilsten Textgewebe: Michael Ondaatjes neuer Roman \u201eKriegslicht\u201c bietet all das, was diesen Autor so faszinierend macht.\u201d Tobias D\u00f6ring,&nbsp;FAZ \u201cDer kanadische Erfolgsautor&nbsp;Michael Ondaatje&nbsp;hat sich mit Akribie in eine kurze, ratlose Periode der britischen Geschichte hineinrecherchiert. Die Rede ist von den Jahren unmittelbar nach Kriegsende, einer Zeit, die in der Geschichtsschreibung kaum vorkommt, weil ihre unheroischen Ereignisse dem sp\u00e4teren Selbstbild der Briten widersprechen. [&#8230;] Das Buch spielt mit Wissensl\u00fccken und Verunsicherungen, es ruft ein Grundgef\u00fchl der Verst\u00f6rung auf, denn sein Held ist zwar wach und gescheit, aber er durchschaut die Dinge nicht, jedenfalls nicht ganz \u2013 und so zieht Ondaatje den neugierigen Leser mit, so geschickt, wie es sonst nur John le Carr\u00e9 einf\u00e4delt.\u201d Thomas E. Schmidt,&nbsp;Die ZEIT online Michael Ondaatje Der preisgekr\u00f6nte kanadische Schriftsteller und Dichter Michael Ondaatje (*12. September 1943), selbst von multikultureller Herkunft (er hat niederl\u00e4ndisch-tamilische und singhalesische Wurzeln), l\u00e4sst genau diese Mischung auch in seine Werke einflie\u00dfen. 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